Am 12.03.2026 waren Karin Geisthardt (Sport und Mathematik) und ich (Evangelische Religion) mit über 40 Siebtklässlern aus dem katholischen und evangelischen Religionsunterricht für Begegnungen mit Beschäftigten, Bewohnern und Mitarbeitenden auf dem Auhof. Die Fahrt mit einem Reisebus aus Diedorf (Schwaben) nach Hilpoltstein (Mittelfranken) wurde aus Spenden und Kollektengeldern evangelischer Christen im Rahmen des Programms „Fahr doch einfach hin!“ finanziell unterstützt. Hier einige Original-Schüleräußerungen zu den Erlebnissen während der Vorbereitungen im Religionsunterricht und zu den Begegnungen in den Werkstätten, den Wohnbereichen und dem Erlebnisbauerhof.
Spaß gemacht hat im Blick auf die Vorbereitung in der Schule:
- „die Vorbereitung der Mystery-Box und dann zu erleben, wie sehr sich die Menschen am Auhof über die Geschenke in der Box gefreut haben.“ (Nils)
- „am tollsten war die Mystery-Box!“ (Ludwig)
- „in der Schule hat mir das Bemalen und Gestalten der Karten mit den Gesprächsimpulsen gefallen und am Auhof hat mir das Kochen mit den Kindern Spaß gemacht.“ (Lina)
Der spannendste Ort war für mich …
- „die Werkstätten, da ich sehen konnte, wie Menschen trotz ihrer Behinderung arbeiten können.“ (Lara)
- „der Selbsterfahrungsparcours, weil ich dort gut gelernt haben, wie es wäre, wenn ich eine Behinderung hätte.“ (Stuart)
- „der Erlebnisbauernhof, weil wir viel mit den Tieren gemacht haben und es dort auch gutes Essen für uns gab.“ (Moritz)
Der Auhof hat etwas/nichts mit Gott/Jesus zu tun, weil …
- „Gott nimmt die Menschen so an, wie sie sind. Die Menschen am Auhof, nehmen sich auch so an, wie sie sind. Wir sind alle Menschen, auch wenn wir vielleicht anders sind.“ (Anna-Frida)
- „der Auhof hat mit Gott zu tun, weil fast alle gläubig sind und es eine Kapelle und Gottesdienste gibt.“ (Lina)
- „sie arbeiten nach christlichen Prinzipien, wie z. B. der bedingungslosen Akzeptanz anderer Mitmenschen.“ (Hannah)
Würdest du gerne eine ähnliche Aktion wiederholen?
- „Ja, weil alle Menschen mit Behinderung supernett waren.“ (Valentin)
- „Ja, es hat Spaß gemacht und man lernt etwas fürs Leben.“ (Anna-Frida)
- „Ja, denn ich finde eine solche Erfahrung sehr wichtig für das Studium und für das Kennenlernen sozialer Berufe. Es ist wichtig für meine Zukunft.“ (Johanna)
Danke an Laura Gottschalk, Melanie Fischer, Herrn Kämpfer, Andi, Sven, Juri und Florian für diesen Tag. Alle Informationen zu diesem diakonischen Lernort.
07.04.26 Dr. Martin Dorner



