Erlangen: Hospiz am Ohmplatz - Diakonie Erlangen
"Kinder und Jugendliche lernen bei uns, dass Sterben zum Leben gehört. Sie erleben, dass alle Gefühle Platz haben und dass das gut so ist."
Kinder und Jugendliche sind bei uns willkommen! In unserem Hospiz können Kinder und Jugendliche mit ihren Lehrkräften viel mitgestalten. Sie dürfen Zeit schenken, mit Musik und Vorlesen. Sie können Karten gestalten, Blumen pflanzen oder den Garten schön machen. Vorher kommen wir an die Schule. Wir erklären, was ein Hospiz ist und was die Kinder und Jugendlichen hier bei uns erleben können. Die Lehrkräfte bereiten wir so vor, dass sie ihre Gruppe gut begleiten können. Nach dem Besuch nehmen wir uns Zeit, um miteinander zu sprechen. Wir fragen: Was habt ihr erlebt? Was hat euch berührt und überrascht?
Alle Informationen zu diesem Lernort auf einen Blick!
Name der Einrichtung oder Kirchengemeinde | Diakonie Erlangen Pflege gGmbH, Hospiz am Ohmplatz |
Name Ansprechpartner/-in | Alexander Kulla |
Telefon | 09131 6301580 |
Homepage | |
Strasse, Hausnr. | Am Röthelheim 2a |
PLZ | 91052 |
Ort | Erlangen |
Das kann man bei uns lernen | Im Hospiz lernen Kinder und Jugendliche, dass Sterben zum Leben gehört. Sie erleben, dass alle Gefühle Platz haben und dass das gut so ist. |
Wofür wir stehen | Im Hospiz geht es um das Leben bis zuletzt. Es geht um Selbstbestimmung und in Würde bis zum Ende des Lebens. Wir stehen dafür, dass der sterbende Mensch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen im Mittelpunkt steht. |
Was wir unter diakonischem Lernen verstehen | Kinder und Jugendliche lernen bei uns, dass Helfen, Zuhören und Mitfühlen stark machen. Diakonisches Lernen heißt für uns auch: Wir geben nicht nur Informationen weiter. Wir reden miteinander, auch über die Gefühle, die dabei entstehen. Denn im Hospiz darf alles Platz haben: Nachdenken, Staunen, Traurigsein, Lachen. So kann echtes Verstehen wachsen. |
Hierbei lassen wir uns gerne helfen | Kinder und Jugendliche können bei uns viel mitgestalten. Sie dürfen Zeit schenken, mit Musik, Vorlesen oder einfach Zuhören. Sie können Karten basteln, Blumen pflanzen oder den Garten schön machen. Sie können helfen bei Festen oder gestalten kleine Dankeschöns für Gäste und Mitarbeitende. |
Formen diakonischen Lernens bei uns | Schülerpraktikum, Aktionswoche, wöchentlich wiederkehrende Begegnung, Aktionstage, einmaliger Aktionstag, einmalige Aktionen, P-Seminar |
Wie wir Schüler und Lehrkräfte auf ihr Engagement bei uns vorbereiten | Bevor Kinder und Jugendliche ins Hospiz kommen, sprechen wir miteinander. Wir erklären, was ein Hospiz ist und was sie hier erleben können. Wir reden auch darüber, was erlaubt ist und was geschützt bleibt, zum Beispiel die Privatsphäre der Gäste. Wir zeigen, wie man achtsam spricht, sich bewegt und zuhört. Lehrkräfte bekommen vorher Informationen, damit sie ihre Gruppe gut begleiten können. Und wir sagen ganz klar: Fragen sind immer erlaubt. |
Wie wir mit Schülern und Lehrkräften die Aktion nacharbeiten | Nach dem Besuch nehmen wir uns Zeit, um miteinander zu sprechen. Wir fragen: Was habt ihr erlebt? Was hat euch berührt oder überrascht? Kinder und Jugendliche können erzählen, malen oder schreiben, was sie bewegt hat. Auch Lehrkräfte dürfen teilen, was sie beobachtet haben. Viele greifen das Thema später im Unterricht wieder auf, in Religion, Ethik oder Sozialkunde. So bleibt das Erlebte nicht nur ein Besuch, sondern wird zu einem echten Lernmoment. Uns ist wichtig: Niemand bleibt mit seinen Gedanken oder Gefühlen allein. |
So bestätigen oder anerkennen wir den Einsatz | Wir sagen Danke für die Zeit und das Engagement. |
Unsere Bedingungen | Kinder und Jugendliche sind bei uns willkommen. |
AGB/Datenschutz bestätigen | Ja |



