Die Schülerinnen Noemi, Anne und Carmen aus dem Schmuttertal-Gymnasium Diedorf bringen als sympathische Co-Workshopleitungen ihre Erfahrungen beim Diakonsichen Lernen ein.
Ich habe bereits mehrfach Schüler und Schülerinnen in die Leitung von Workshops zum Diakonischen Lernen mit einbezogen. Ich habe auch dieses Mal wieder sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Beim Schwäbischen Lehrer- und Lehrerinnentag für das Fach Evangelische Religion verblüffte Noemi mit ihrer Aufforderung an die Lehrkräfte: "Wer Lust auf Dosenwerfen hat, die kommen mir mir!" Anne und Carmen dagegen versprachen eine Methode auszuprobieren, wie Schüler mit ihnen komplett fremden Menschen in einer Vesperkirche oder einer Senioreneinrichtung garantiert ins Gepräch kommen können.
Natürlich blieb es nicht beim lustigen Dosenwerfen, denn zusammen mit Noemi überlegte jede Lehrkraft am Beispiel einer ihrer Schulklassen, welche Talente die Schüler haben und wie diese zum Baustein einer diakonischen Begegnung werden können. Auch Anne und Carmen hielten sich nicht lange beim Vorstellen von Gesprächsimpulsen auf kreativ gestaltenen Karten auf, denn die Lehrkräfte fanden sich sehr schnell in einem Rollenspiel wieder. Was erzählen Schüler und Erwachsene einander, wenn die Frage der Karte lautet: "Was ist ihr Lieblingsort?" Und, was geben sie preis, wenn die Frage lautet "was war der peinlichste Moment, der dir jemals passiert ist?" Oder, ganz nahe am Fach Religion: "Wie stellst du dir Gott vor, wenn du an Gott glaubst?"
Die Zeit des Workshops verging gefühlt wie im Flug. Vielleicht auch deswegen, weil ich bei der Vorstellung des Konzepts mitttels einer Slide-Show anschließend immer nur 1 Minute Zeit hatte, auf Fragen der Lehrkräfte zu Planung, Organisatin und Umsetzung zu antworten.
Danke an das Team um Kirchenrätin Birgit Sels und Frau Simader, die den 3. Lehrer- und Lehrerinnentag im Reginerungsbezirk Schwaben zum Thema "Zukunft des Religionsunterrichts" organisiert haben.
Dr. Martin Dorner 28/02/26



