Marion Barth, die als Verwaltungskraft im Diakonischen Werk Bayern das Netzwerk Diakonisches Lernen und TANDEM unterstützt, hat es geschafft, die Darstellung fast aller Angebote auf unserer Plattform zu überprüfen und anzupassen. „Wenn alle Angebote aktuell sind", so Barth, „die E-Mailadressen und Telefonnummern stimmen, dann können Schüler und Lehrkräfte mit ihren Projekten und Aktionstagen gleich loslegen."
Marion Barth verrät: „So viel Rücklauf gab es noch nie.“ Dies ist sicher ein Zeichen dafür, dass die meisten Lernorte mittlerweile erkannt haben, welchen Vorteil es z.B. in Bezug auf die Mitarbeitendengewinnung hat, wenn Kinder und Jugendliche Mitarbeitende der Diakonie live erleben und in diakonische Einrichtungen und bei kirchlich-diakonischen Angeboten selbst mitmachen dürfen.
Aktuell zählt das Netzwerk Diakonisches Lernen Bayern 154 diakonische Lernorte. Einige Lernorte, wie z. B. die "Wärmestube" der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) aus Ansbach, die „Begegnungen im Thomas-Breit-Haus“ der Diakonie Hochfranken in Hof, der „Handicap-Zirkel“ in Memmingen (KASA) oder auch die „Kirchenküche“ der Versöhnungskirche München sind weggebrochen. Jeder Lernort, der wegfällt, ist ein Verlust und die Gründe liegen z.B. in der Kürzung von Finanzmitteln oder in einer veränderten Prioritätensetzung bei Verantwortlichen in Kirchengemeinden oder bei diakonischen Trägern. Es kommen glücklicherweise aber auch neue Lernorte dazu, wie zum Beispiel zuletzt das „Altenheim Hensoltshöhe“ in Nürnberg. Es ist das erste Angebot des Diakoniewerks „Stiftung Hensoltshöhe“ im Netzwerk Diakonisches Lernen Bayern.
16/03/26 Dr. Martin Dorner



