Schülergespräch mit den Zehntklässlern Simon, Yannick und Max aus dem Nürnberger Krankenhaus Martha-Maria zum Anhören: „Ich hab mir schon mal überlegt, Arzt zu werden!“

Max (mit Essenstablett), Yannick (hinter dem Krankenbett) und Simon (mit Blutdruckmessgerät) aus der 10. Klasse des Gymnasiums Eckental im Nürnberger Krankenhaus Martha-Maria

Am 12.03.2013 besuchte Martin Dorner, Projektleiter der Initiative Diakonisches Lernen, die drei Schüler an ihrem Lernort.

Auf die Frage, warum sie sich für ein Krankenhaus als Lernort entschieden haben, äußert Simon: „Ich habe mir schon mal überlegt, Arzt zu werden und da hab ich mir gedacht, ein Krankenhaus wäre der richtige Ort, um ein bisschen einen Einblick zu bekommen.“ Sein Bruder Yannick hält das Martha-Maria Krankenhaus für einen optimalen Lernort: „Es wird sich richtig um einen gekümmert und man hat auch viel Patientenkontakt.“  Max denkt ähnlich: „Die Mitarbeitenden geben mir immer etwas zu tun, so dass ich nicht sinnlos rumstehe. Alle sind total nett, die helfen mir und wenn ich die Sachen noch nicht weiß, dann sind sie nicht genervt und erklären mir das gern und helfen mir weiter. Es sind alle echt cool!“

Simon, Yannick und Max gehen in die 10. Klasse des Gymnasiums Eckental bei Nürnberg. Zum Schulprofil des Gymnasiums Eckental (Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium) gehört das verpflichtende einwöchige Sozialpraktikum für alle Schüler und Schülerinnen in der 10. Klasse. Oberstudienrat Markus Feiler (kath. Religion, Deutsch, Geschichte) bietet den Schülern eine große Anzahl an Lernorten z.B. in Kirchengemeinden, der Caritas, der Diakonie und bei städtischen sozialen Einrichtungen an. Die Schüler nehmen selbständig Kontakt zu den Ansprechpartnern an den Lernorten auf. Die Praxiserfahrungen werden gemeinsam mit den Religions- und Ethiklehrkräften nach der diakonischen Aktionswoche reflektiert.

Die Schüler haben sich für ein Praktikum im Nürnberger Martha-Maria Krankenhaus entschieden. Seit einigen Wochen ist diese Einrichtung der evangelisch-methodistischen Kirche auch einer der über 110 diakonischen Lernorte in Bayern. Die16-jährigen bringen z.B. den Patienten das Essen, dürfen aber auch den Blutzuckerspiegel messen und spüren schon am zweiten Tag der diakonischen Aktionswoche, dass sie in manchen Situationen für die Schwestern und Brüder (so heißen die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger in Martha-Maria) eine echte Hilfe sind. Für Max steht fest, dass das verpflichtende Sozialpraktikum „einen tieferen Sinn hat“. Simon meint, dass ihn die Hilfe, die er den Patienten geben kann, selber „glücklich“ macht.

Den Gesprächsmitschnitt mit Yannick, Simon und Max kann man hier anhören.

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