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Diakonisches Lernen und Spaß: Eine Schülerin über die Erfahrungen ihrer Klasse bei der Mitarbeit in der Vesperkirche Schweinfurt

Schüler des Schweinfurter Celtis Gymnasiums, die gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin Pfarrerin Angela Weigel und mit Unterstützung von Teresa Netter, für einen Tag in der 2018er Saison der Vesperkirche Schweinfurt St. Johannis mitarbeiteten (Foto: Holzheid)

Einen Tag lang durften einige Schüler der neunten Jahrgangsstufe des Schweinfurter Celtis-Gymnasiums „Gastgeber“ in der Vesperkirche sein. Das mag jetzt komisch klingen, aber wir hatten unglaublich viel Spaß dabei, die vielen Menschen zu bedienen und zu sehen, wie sie sich über diese Zuwendung freuen.

Vesperkirche heißt, dass 22 Tage lang jeder für wenig Geld ein sehr gutes Essen mit Vor- und Hauptspeise bekommt. Wer will und kann, soll gerne mehr als die geforderten 1,50 Euro geben. Unsere Aufgabe als Gastgeber war es, die Gäste zu begrüßen, ihnen Essen zu bringen und danach die Tische abzuräumen und neu zu decken. Das Schönste an dem ganzen Projekt ist die Freude und Dankbarkeit, das Lächeln, das man geschenkt bekommt, wenn man nach dem Essenswunsch fragt oder das Gericht bringt. Zu sehen, wie Fremde, die an einen Tisch gesetzt wurden, sich gegenseitig kennenlernen und ins Gespräch kommen, sich Witze erzählen und miteinander lachen, wiegt die Anstrengung des Tages wieder auf.

Die Dankbarkeit und Offenheit stehen in der Vesperkirche ganz klar im Vordergrund, davon sollten wir, wie ich finde, einiges mit in unseren Alltag nehmen.

21/03/2018   Elisabeth Dektarev, Schülerin