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Diakonisches Werk/Johannisverein Kempten Allgäu e.V. - "Treffpunkte" zwischen Schule und verschiedenen Dienststellen der Diakonie

Erprobt ist der "Treffpunkt" mit Flüchtlingen und Asylsuchenden (gemeinsame Aktionen wie Kochen, künstlerisches Tun oder der Austausch über die eigene Religion und gesellschaftliche Fragen) sowie Begegnungen im Alten-und Pflegeheim. Mit Lehrkräften können weitere "Treffpunkte" vereinbart werden. In jedem Fall werden die Schüler und die beteiligten Lehrkräfte von motivierten Mitarbeitern der Diakonie angeleitet und begleitet. Als Lernformen werden das Schülerpraktikum, Aktionstage und die wiederkehrende Begegnung angeboten.

Alle Informationen zu diesem Lernort auf einen Blick

Name der Einrichtung oder Kirchengemeinde

Diakonisches Werk / Johannisverein Kempten Allgäu e.V.

Name Ansprechpartner/-in

Kerstin Goldberg

Telefon

0831 540 59 45

E-Mail

 goldberg@diakonie-kempten.de

 

 

Homepage

 www.diakonie-kempten.de

Strasse, Hausnr.

St.-Mang-Platz 12

PLZ

87435

Ort

Kempten

Das kann man bei uns lernen

• Wir bieten jährlich wechselnde Projekte („Treffpunkte“) an, wo jeweils eine diakonische Einrichtung die SchülerInnen einlädt zum gegenseitigen Kennenlernen.
• Die Möglichkeiten zu persönlichen Begegnungen (und damit Lernmöglichkeiten) sind sehr von der jeweiligen Einrichtung abhängig und werden jeweils genau mit der Projektkoordinatorin, der verantwortlichen Lehrkraft und der verantwortlichen MitarbeiterIn der Einrichtung vorbesprochen und geplant.
• Z.B. im Asyl- und Flüchtlingsbereich: Der Mitarbeiter der Diakonie bietet an, im Unterricht über die allgemeine Situation Asylsuchender und die Gesetzeslage in Deutschland zu informieren. In Begleitung eines Diakoniemitarbeiters kann ein Asylsuchender (eventuell auch mehrere Personen) in den Unterricht kommen und von seiner / ihrer Situation sprechen. Schülern wird die Gelegenheit zum Nachfragen gegeben.
Die Klasse / Gruppe wird zu einem Gegenbesuch in die Gemeinschaftsunterkunft eingeladen. Dort erhalten sie eine Einführung und werden dann in Kleingruppen in Familienwohnungen und Wohngruppen eingeladen. Dort ist Gelegenheit zur persönlichen Begegnung. Zum Abschluss des Besuches beantwortet der Mitarbeiter der Diakonie neu entstandene, bisher unbeantwortete Fragen. Weitere gemeinsame Aktionen wie Kochen, künstlerisches Tun usw. sind wünschenswert und werden durch MitarbeiterInnen der Diakonie gesucht und nach Möglichkeit begleitet.
• ins Gespräch kommen mit den beruflich tätigen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen über ihre Motivation sich gerade dort zu engagieren, wo sie arbeiten,
• was ihr Glaube damit zu tun hat und
• wie sie ihre gesellschaftliche Verantwortung sehen.
• Durch diese Gespräche sprachfähig werden in den Bereichen Spiritualität und gesellschaftliche Verantwortung.

Wofür wir stehen

• für Hilfe zur Selbsthilfe – wo immer möglich
• für respektvolle Unterstützung – wo nötig
• Hilfe zur deutlichen Verbesserung der Lebenssituation von Hilfe- und Ratsuchenden
• wir wollen die Rechte derer vertreten, die dies nicht (mehr) selber können,
• ihren Problemen und Sorgen in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen.

Was wir unter diakonischem Lernen verstehen

• Schülern wird die Gelegenheit gegeben bisher fremde Lebenssituationen kennen zu lernen,
• Vorurteile aufzuspüren und zu überdenken,
• das eigene Handeln mit den Aussagen des Evangeliums zu konfrontieren,
• neue Denkansätze und Handlungsperspektiven entwickeln

Hierbei lassen wir uns gerne helfen

• Aufbrechen der Isolation der Asylsuchenden
• Information der Bevölkerung über die Situation der Asylsuchenden (Schüler informieren sich, danach können sie diese Infos weitergeben an Mitschüler und andere Lehrer, Eltern, Verwandte und Freunde)
• Information an Asylsuchende über die Lebensumstände in Deutschland weitergeben

Formen diakonischen Lernens bei uns

Schülerpraktikum

Formen diakonischen Lernens bei uns

wöchentlich wiederkehrende Begegnung

Formen diakonischen Lernens bei uns

Aktionstage

Wie wir Schüler und Lehrkräfte auf ihr Engagement bei uns vorbereiten

In Absprache mit der jeweiligen Lehrkraft bieten wir Informationsgespräche im Unterricht an. Je nach Thema des „Treffpunktes“ sind die beruflich tätigen MitarbeiterInnen der jeweils beteiligten Einrichtung oder des Arbeitsbereiches ansprechbar und bieten einführende Informationen und/oder Übungen an, die für die Begegnungen mit den Klienten hilfreich sind.

Wie wir mit Schülern und Lehrkräften die Aktion nacharbeiten

Die Koordinatorin des Projektes bietet einen abschließenden Besuch in der Klasse an. Thema, Ablauf und Gestaltung werden mit der verantwortlichen Lehrkraft abgesprochen. Denkbar sind auch fächerübergreifende und schulinterne Veranstaltungen (z.B. eine Ausstellung über das durchgeführte Projekt), an der MitarbeiterInnen der Diakonie teilnehmen.
Die Diakonie übernimmt die Weitergabe der Informationen zu dem abgeschlossenen Projekt an die lokale Presse.

So bestätigen oder anerkennen wir den Einsatz

Wir bieten an eine Bestätigung über die Beteiligung des Schülers auszustellen (Name der Einrichtung, welche Aufgaben wurden übernommen, in welchem Zeitraum) die sie für ihre Bewerbungsunterlagen verwenden können. Wenn „Diakonisches Lernen“ im Unterricht als schulische Veranstaltung stattfindet, so wird auch über die Schule die Anerkennung erfolgen (Noten und Zeugnisbemerkungen, schulintern eventuell über Schülerzeitung, Ausstellungen zum kreativen Bearbeiten des „Treffpunktes“ etc.).

Unsere Bedingungen

• Die verantwortliche Lehrkraft nimmt Kontakt auf zur Projektkoordinatorin.
• Planungsgespräche legen Umfang und Ablauf der Treffpunkte verbindlich fest.
• Die Schulleiter sind über das Projekt informiert und erklären sich einverstanden.
• Die Schulen sind einverstanden mit der Veröffentlichung der Zusammenarbeit im Projekt durch die Diakonie (Pressemitteilung, Internetauftritt).