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Ideenpool P-Seminar

Projektseminare (P-Seminare) zur Berufs- und Studienorientierung sind eine Besonderheit der gymnasialen Oberstufe in Bayern.

Kurzinfo: Im P-Seminar durchlaufen Schüler einen  individuellen Prozess der Studien- und Berufsorientierung und arbeiten an einem Projekt mit einem außerschulischen Partner aus dem Bereich des Sozialen, der Kultur, der Religion, des Sports, der Industrie oder des Handels. Die Gruppengröße umfasst etwa 15 Schüler. Die Schüler werden von einer Lehrkraft angeleitet. Die Leistung des P-Seminars ist Teil der Abiturnote.

Unter  www.gymnasium.bayern finden Sie alle weiterführenden Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zum Thema P-Seminar. Martin Dorner hat das Wesentliche zum P-Seminar für diakonische Initiativen zum download zusammengefasst.

Kurzbeschreibung von P-Seminaren Leitfach Evangelische Religion (und weitere Leitfächer) mit diakonischen Inhalten

Freundlicherweise stellen Lehrkräfte ihre Kurzbeschreibungen als Ideenbörse zur Verfügung.

Inklusion leben: P-Seminar zwischen dem Walther-Rathenau-Gymnasium und der Offenen Behindertenarbeit des Diakonischen Werkes Schweinfurt

Nach einer Erkundungsphase bei verschiedenen Institutionen zur Förderung und Unterstützung von Menschen mit einer Behinderung, entschließen sich die Abiturienten konkrete musikalische und künstlerische Projekte mit der Offenen Behindertenarbeit OBA in Schweinfurt durchzuführen. Projektleitung durch Arnold Zimmermann (Latein und Katholische Religionslehre) und Diplomsozialpädagoge (FH) Reinhold Stiller (OBA, Diakonisches Werk Schweinfurt).

Feiern und Speisen wie bei einem muslimischen Fest: P-Seminar für Christen und Muslime

"Speisereise" konnte und sollte sowohl von Christen als auch von Muslimen belegt werden. Im Mittelpunkt steht die interkulturelle und interreligiöse Begegnung im Zusammenhang mit einem muslimischen Fest. Das Kochen, die Festvorbereitung und das gemeinsame Essen wurden in einem Film dokumentiert. Ziele: Vertiefte Kenntnis eines Aspekts des Islam, achtsame gegenseitige Wahrnehmung und die Fähigkeit, das eigene weltanschauliche Profil deutlich zu artikulieren. Projektidee und Begleitung: Pfarrerin Erika Huschke, Evangelische Religionslehre an der Peter-Vischer-Schule in Nürnberg.

Leitfach Sport: Integratives olympisches Sportfest und inhaltliche Auseinandersetzung mit olympischen Werten

Die Schülerinnen und Schüler am Ansbacher Theresiengymnasium organisieren ein Sportfest für die 7. Klassen. Das Wegweisende an diesem Sportereignis ist, dass auch etwa 50 Schüler und Schülerinnen mit geistigem oder körperlichen Förderbedarf teilnehmen. Insgesamt 250 Schüler bilden am Trainings- und am olympischen Tag gemischte Teams. Die inhaltliche Vor- und Nacharbeit im P-Seminar besteht u.a. in der kritischen Reflexion der olympischen Werte und der Kontaktaufnahme zu Athletinnen und Athleten der Paralympics. Im Sinne der Nachhaltigkeit führen StRin Eli Hirsch und StRin Renate Hammer das Projekt alle zwei Jahre mit wechselnden Förderschulen sowie inhaltlichen und organisatorischen Verbesserungen durch. Einer der möglichen Kooperationspartner ist auch der Deutsche Olympische Sportbund. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter P-Seminar Sport

Diakonisches Handeln: Entwurf einer Unterrichtseinheit für die 7. Jahrgangsstufe im Fach Evangelische Religionslehre zum Themenbereich "Nächstenliebe im Alltag und in der Diakonie"

Die Schüler von OStRin Melzer, Erasmus-Gymnasium Amberg, kooperierten u.a. mit dem Diakonieverein Amberg e.V. und dem Sozialpsychiatrischen Zentrum des Diakonischen Werkes in Sulzbach-Rosenberg. Aus Begegnungen mit den Bewohnern eines Seniorenheimes und Begegnungen mit psychisch kranken Menschen gestalten die Abiturienten einen Lernzirkel für Schüler der Unterstufe. Die Mittelbayerische Zeitung informierte ihre Leser über die Lernerfahrungen der Schüler.

"Menschen brauchen Menschen" - in Kooperation mit der Diakonie in Bayreuth

OStRin Ellen Schmehle am Graf-Münster Gymnasium hat bereits positive Erfahrungen mit einem P-Seminar mit diakonischer Schwerpunktsetzung in einem der letzten Abiturjahrgänge gemacht. Dieses Mal setzt sie ganz darauf, dass die Schüler, nach einer Phase der Hospitation bei verschiedenen diakonischen Einrichtungen in Bayreuth, selbständig ihre Projektentscheidung treffen und diese auch durchführen.

"Kooperativ lernen" - Kooperationsprojekt mit dem sonderpädagogischen Förderzentrum Roth

Abiturienten am Gymnasium Roth lernen Schüler kennen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule gehen, mit denen sie aber in ihrem Schulalltag kaum Berührungspunkte haben. Verschiedene Ansatzpunkte für eine schulartübergreifende Zusammenarbeit, z.B.: Mitarbeit in der Hausaufgabenbetreuung, Mitgestaltung eines Freizeittreffs, Ausflüge nach Nürnberg (von OStRin Rosemarie Mutschler)

Formen des Helfens - Nächstenliebe als Forderung des Christentums

Durchführung eines Hilfsprojektes (von StR Andreas Beck)

Neben gemeinsamen Projekten verfolgten die Schüler auch persönliche Projekte. Yessica Schmidt entschied sich z.B. für ein Hausaufgabenprojekt.

"Mensch und Menschlichkeit" - Alter und Pflegebedürftigkeit

Biographiearbeit mit Hilfe bewahrenswerter Kochrezepte plus Buchveröffentlichung (StD Karl Küfner)

Die Gesprächsmitschnitte können Sie sich hier anhören.

"Soziales Lernen"

Schüler des Comenius Gymnasiums in Deggendorf führen einen sozial-integrativen Projekttag gemeinsam mit Schülern ihrer eigenen Schule und mit Schülern eines Förderzentrums der Lebenshilfe durch (von OStR Jürgen Weng)

"Compassion - Soziales Lernen in Theorie und Praxis"

Die Schülerinnen und Schüler erhalten in der einen Säule des Projekts, dem sog. Compassionprojekt, Einblick in die Welt der sozialen Berufe und der Menschen, die die Zielgruppe ihres Wirkens bilden. In der zweiten Säule des Projekts - der Organisation und Durchführung eines sozial-integrativen Begegnungs- und Projekttages - vertiefen die Schüler ihre gemachten Erfahrungen und ermöglichen auch für Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Schulen (z.B. Förderschule, Hauptschule, Realschule) konkretes soziales Lernen. Externe Partner: z.B. Kindergärten, Seniorenheim, Caritas, Tafel, Krankenhaus, Pfarreien, Einrichtung für behinderte Menschen (von StR Thomas Haas, katholische Religionslehre, Kipfenberg).

"Der Mensch zählt ... in Erding"

Planung und Durchführung einer Ausstellung über den Christophorus Hospizverein, die Nachbarschaftshilfe mit der Tafel Erding und den Verein Brücke (von StR Frank Jenschke)

"Dokumentarfilm über die Arbeit der Diakonie Freising"

Einblick in die vielfältigen Arbeitsfelder der Diakonie Freising von der Obdachlosenhilfe bis hin zur Schuldnerberatung - selbstständige Produktion eines Films (von StR Christoph Leipold)

Diakonie in Bayreuth

Graf-Münster-Gymnasium und verschiedene diakonische Einrichtungen vor Ort (von OStRin Ellen Schmehle)

Menschen am Rande unserer Gesellschaft

Einblicke in das Arbeitsfeld Diakonie. Den bedürftigen Nächsten als Menschen wahrnehmen. Planung und Durchführung einer Veranstaltung, in der z.B. alte oder behinderte Menschen im Mittelpunkt stehen. Planungen des Graf-Münster Gymnasiums Bayreuth und der Diakonie in Bayreuth (von OStR Ellen Schmehle)