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Schulentwicklung

von Martin Dorner

Im Sinne der Nachhaltigkeit sozialer Bildung schließen viele Schulen eine Vereinbarung zur Kooperation mit einem diakonischen Lernort in ihrer Nachbarschaft ab. Schulleitungen und Lehrerkollegien geben damit ihren Schülern u.a. die Chance, ihre sozialen Kompetenzen zu fördern, sich im ehrenamtlichen Engagement auszuprobieren oder mehr Sicherheit im Blick auf ihre zukünftige Berufs- oder Studienwahl zu erhalten. Die Kooperation mit einem diakonischen Lernort sichert darüberhinaus ein zuverlässiges Kontingent an jährlichen Praktikumsplätzen und bietet zahlreiche Möglichkeiten für sinnvolle P-Seminare. 

Der diakonische Lernort signalisiert mit einem Kooperationsabkommen andererseits, dass er aktiver Teil des Sozialraums ist und die christliche Perspektive zur Fortentwicklung der Gesellschaft einbringen will.

Lehrkräfte und diakonische Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen werden sich im Laufe der Zeit vertraut. Die Klärung organisatorischer Fragen fällt von Jahr zu Jahr leichter. Neben Religion, Ethik oder Sozialkunde werden bald auch andere Fächer auf die mit den Begegnungen einhergehende gesteigerte Motivation der Schülerinnen und Schüler aufmerksam und spannende Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit ergeben sich.

Zum download der Wortlaut einer Vereinbarung über eine Partnerschaft zwischen dem Albrecht-Altdorfer-Gymnasium und dem Johann-Hinrich-Wichern Haus in Regensburg:

Ideenpool Schulentwicklung

Neuer Wettbewerb der Initiative Diakonisches Lernen 2017-18: Interessensbekundung ab sofort möglich! Gewinnen Sie mit Ihrer Klasse oder Ihrem P/W-Seminar Preise von 1000 €, 750 € oder 500 €.

Die Initiative Diakonisches Lernen schreibt einen Wettbewerb für das Schuljahr 2017-18 aus. Die Preisgelder stammen aus Fördermitteln des Sozialpreises, der der Initiative und dem Diakonischen Werk Bayern von der Bayerischen Landesstiftung verliehen wurde.
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Neuer Videoclip: "Musik am Bett" - Diakonisches Lernen in Kombination mit dem Musikunterricht

Der neue Videoclip der Initiative Diakonisches Lernen ist voller Musik. Schüler des Gnadenthal-Gymnasiums Ingolstadt zeigen, wie sich diakonische Begegnungen mit dem Musikunterricht kombinieren lassen. Bewohner des Matthäusstifts der Diakonie Ingolstadt genießen hier regelmäßig „Musik am Bett“ und in der Caféteria.
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Schüler der Evangelischen Realschule Ortenburg präsentieren Diakonisches Lernen bei der Fachtagung Diakonie im sozialen Nahraum

Um von ihren Erfahrungen mit dem „Diakonischen Lernen“ zu berichten, hatten Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, und Pfarrer Martin Dorner, Projektleiter des Diakonischen Lernens, Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Realschule Ortenburg zum Fachtag „Diakonie im sozialen Nahraum“ am 18.11.2016 nach Nürnberg eingeladen. Die Schülerinnen Hella, Denise (Klasse 6 b), Anna-Lena (Klasse 7 b) und die Schüler Leon, Dominik (Klasse 6 b) und Lukas (Klasse 8 b) wurden von der Direktorin Heide Hesse und dem Religionslehrer Thomas Kleeberg begleitet. Nach einer kurzen Einführung in das Diakonische Lernen durch Herrn Dorner wurden die Tagungsteilnehmer von den Ortenburger Schülern in Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen ein Erfahrungsaustausch stattfand. So konnten Verantwortliche, Fachkräfte und Ehrenamtliche verschiedener diakonischer Einrichtungen und Initiativen ein ungefiltertes Feedback aus Schülermund erhalten, warum sich diakonisches Lernen lohnt.
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Neuer diakonischer Lernort in Neuendettelsau: Das Bezzel-Heim und die Laurentius-Realschule sind mit den Lernmöglichkeiten einer sozialen Profilklasse ein gemeinsamer diakonischer Lernort

Die Laurentius-Realschule in Neuendettelsau bietet Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Jahrgangsstufe soziales Erleben und eine didaktisch angeleitete Reflexion durch erfahrene Lehrkräfte während eines ganzes Schuljahres an. In der "sozialen Profilklasse" kooperiert die Schule mit dem Bezzel-Heim, einer Einrichtung für alte und pflegebedürftige Menschen und mit anderen diakonischen Institutionen am Ort und in der Umgebung.
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Sozialpreis 2016 der Bayerischen Landesstiftung und 10.000 EURO Preisgeld für die Initiative Diakonisches Lernen des Diakonischen Werkes Bayern

Für hervorragende Leistungen auf sozialem Gebiet hat die Initiative Diakonisches Lernen des Diakonischen Werkes Bayern am 06.12.2016 den Sozialpreis der Bayerischen Landesstiftung verliehen bekommen. Bei dem Festakt in Ingolstadt betonte Staatsminister Dr. Markus Söder besonders die große Zahl von 150 diakonischen Lernorten, die eine didaktisch angeleitete Begegnung von Schülern in Einrichtungen der Diakonie und bei diakonisch aktiven Kirchengemeinden ermöglichen. Die Bewerbung hatte Prof. Dr. Werner Michl von der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Technischen Hochschule Nürnberg bei der Bayerischen Landesstiftung eingereicht. Wie es sich für ein Bildungsangebot für Schüler gehört, war bei dem Festakt auch eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des mit dem Matthäusstift des Diakonischen Werkes Ingolstadt kooperierenden Gnadenthal-Gymnasiums anwesend.
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Das Symposium „Compassion – Diakonisches Lernen – Service Learning“ an der Universität Regensburg brachte vom 14.-15. Juli 2016 zum ersten Mal drei bedeutende Lernkonzepte zur sozialen Bildung von Schülerinnen und Schülern zusammen.

Prof. Dr. Anne Sliwka lehrt am Institut für Bildungswissenschaften der Universität Heidelberg und in ihrer Response am Ende des Symposiums äußerte sie, dass eine derartige wissenschaftliche Veranstaltung „längst überfällig war.“ Das, was die drei sozialen Lernkonzepte miteinander verbindet, so Sliwka, sei das „Lernen an außerschulischen Orten“ und „das Ausschöpfen von Lernpotentialen durch Reflexivität.“ Zu dem von der Regensburger Universitätsstiftung Hans Vielberth und der Diakonie Bayern geförderten Symposium hatte Prof. Dr. Michael Fricke in Kooperation mit Prof. Dr. Lothar Kuld eingeladen. Fricke lehrt am Institut für Evangelische Theologie an der Universität Regensburg und wirkt konzeptionell an der bayernweiten Initiative Diakonisches Lernen mit. Prof. Dr. Lothar Kuld hingegen unterrichtete Katholische Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. Er ist seit vielen Jahren einer der wissenschaftlichen Begleiter der vor allem in katholischen Schulen weit verbreiteten Compassion-Projekte.
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Symposium Konzepte sozialer Bildung an der Schule vom 14.-15. Juli 2016 an der Universität Regensburg

Prof. Dr. Michael Fricke, Institut für Evangelische Theologie an der Universität Regensburg und Prof. Dr. Lothar Kuld, Kath. Theologie/ Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten und weitere ausgewiesene Experten aus Praxis und Theorie bringen drei Lernkonzepte sozialer Bildung an der Schule erstmalig ins Gespräch: Compassion, Diakonisches Lernen und Service Learning.
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