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Schulentwicklung

von Martin Dorner

Im Sinne der Nachhaltigkeit sozialer Bildung schließen viele Schulen eine Vereinbarung zur Kooperation mit einem diakonischen Lernort in ihrer Nachbarschaft ab. Schulleitungen und Lehrerkollegien geben damit ihren Schülern u.a. die Chance, ihre sozialen Kompetenzen zu fördern, sich im ehrenamtlichen Engagement auszuprobieren oder mehr Sicherheit im Blick auf ihre zukünftige Berufs- oder Studienwahl zu erhalten. Die Kooperation mit einem diakonischen Lernort sichert darüberhinaus ein zuverlässiges Kontingent an jährlichen Praktikumsplätzen und bietet zahlreiche Möglichkeiten für sinnvolle P-Seminare. 

Der diakonische Lernort signalisiert mit einem Kooperationsabkommen andererseits, dass er aktiver Teil des Sozialraums ist und die christliche Perspektive zur Fortentwicklung der Gesellschaft einbringen will.

Lehrkräfte und diakonische Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen werden sich im Laufe der Zeit vertraut. Die Klärung organisatorischer Fragen fällt von Jahr zu Jahr leichter. Neben Religion, Ethik oder Sozialkunde werden bald auch andere Fächer auf die mit den Begegnungen einhergehende gesteigerte Motivation der Schülerinnen und Schüler aufmerksam und spannende Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit ergeben sich.

Zum download der Wortlaut einer Vereinbarung über eine Partnerschaft zwischen dem Albrecht-Altdorfer-Gymnasium und dem Johann-Hinrich-Wichern Haus in Regensburg:

Ideenpool Schulentwicklung

Wettbewerbsbeitrag aus dem Ringeisen-Gymnasium in Ursberg: Konfirmandenunterricht für Jugendliche mit geistiger Behinderung

Wir sind die evangelische Reli-Klasse der 9. Jahrgangsstufe am Ringeisen-Gymnasium in Ursberg. Unser Projekt für Diakonisches Lernen ist es, den Konfirmandenunterricht für geistig und körperlich eingeschränkte Jugendliche zu gestalten. In unseren gemeinsamen Treffen erarbeiten wir mit Musik, Spielen und Bildern auf anschauliche Weise die Grundlagen für die Konfirmation.
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Wettbewerbsbeitrag der Ganztagsschule school-in Gräfenberg: Wöchentlich wiederkehrende Begegnungen in der KITA - Mittel- und Realschülerinnen als Junglesepatinnen

Die Schülerinnen aus dem Bereich Fun-reader, „school-in“ Gräfenberg, engagieren sich im Rahmen des diakonischen Lernens in der Kindertagesstätte Gräfenberg, deren Träger die Diakonie Bamberg-Forchheim ist. Die Schülerinnen führen das diakonische Lernen in ihrer Freizeit durch.
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„Ich habe ziemlich viel fürs Leben gelernt!“ Neues Diakonisches Praktikum in der Jahrgangsstufe 9+ des Carl-von-Linde-Gymnasiums Kempten ist Wettbewerbsbeitrag

Die 31 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9+ des Carl-von-Linde-Gymnasiums absolvierten in der Woche vom 13. bis 17. November 2017 ihr Diakonisches Praktikum an insgesamt zwölf sozialen Einrichtungen in und um Kempten. Das Besondere daran: Es handelte sich um ein fächerübergreifendes Projekt von Evangelischer und Katholischer Religionslehre sowie Ethik für die ganze Jahrgangsstufe. Und: Das Carl-von-Linde Gymnasium bewirbt sich mit dem Diakonischen Praktikum für einen der Preise des Wettbewerbs der Initiative Diakonisches Lernen.
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WETTBEWERB DIAKONISCHES LERNEN: Hier geht es zur Anmeldung (bis 10. Oktober)!

Jetzt online anmelden (Anmeldefrist 10. Oktober 2017)!
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Neuer Wettbewerb der Initiative Diakonisches Lernen 2017-18: Interessensbekundung ab sofort möglich! Gewinnen Sie mit Ihrer Klasse oder Ihrem P/W-Seminar Preise von 1000 €, 750 € oder 500 €.

Die Initiative Diakonisches Lernen schreibt einen Wettbewerb für das Schuljahr 2017-18 aus. Die Preisgelder stammen aus Fördermitteln des Sozialpreises, der der Initiative und dem Diakonischen Werk Bayern von der Bayerischen Landesstiftung verliehen wurde.
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Neuer Videoclip: "Musik am Bett" - Diakonisches Lernen in Kombination mit dem Musikunterricht

Der neue Videoclip der Initiative Diakonisches Lernen ist voller Musik. Schüler des Gnadenthal-Gymnasiums Ingolstadt zeigen, wie sich diakonische Begegnungen mit dem Musikunterricht kombinieren lassen. Bewohner des Matthäusstifts der Diakonie Ingolstadt genießen hier regelmäßig „Musik am Bett“ und in der Caféteria.
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Schüler der Evangelischen Realschule Ortenburg präsentieren Diakonisches Lernen bei der Fachtagung Diakonie im sozialen Nahraum

Um von ihren Erfahrungen mit dem „Diakonischen Lernen“ zu berichten, hatten Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, und Pfarrer Martin Dorner, Projektleiter des Diakonischen Lernens, Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Realschule Ortenburg zum Fachtag „Diakonie im sozialen Nahraum“ am 18.11.2016 nach Nürnberg eingeladen. Die Schülerinnen Hella, Denise (Klasse 6 b), Anna-Lena (Klasse 7 b) und die Schüler Leon, Dominik (Klasse 6 b) und Lukas (Klasse 8 b) wurden von der Direktorin Heide Hesse und dem Religionslehrer Thomas Kleeberg begleitet. Nach einer kurzen Einführung in das Diakonische Lernen durch Herrn Dorner wurden die Tagungsteilnehmer von den Ortenburger Schülern in Arbeitsgruppen eingeteilt, in denen ein Erfahrungsaustausch stattfand. So konnten Verantwortliche, Fachkräfte und Ehrenamtliche verschiedener diakonischer Einrichtungen und Initiativen ein ungefiltertes Feedback aus Schülermund erhalten, warum sich diakonisches Lernen lohnt.
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